Bundesoffenes Qualifikationsturnier Kassel

 

 

von Annika Stiller

 

Uli, Kjerle und Claudia sind schon am Samstag nach Kassel gefahren um am Sonntag ausgeschlafen zu sein und noch etwas von der Jugend und den junioren zu sehen.

 

Alle warteten auf Sani, Alex und Paco, denn die drei haben verschlafen.

Nachdem wir alle Sachen irgendwie in die Autos gestopft haben und Roxi's Mama uns noch einen Tipp gegeben hat wie wir unsere Ponys  tragen sollten, fiel Paco auf, dass er noch seine Boxen aus seinem Auto ausbauen muss. Das Sani- Auto wartete und wartete bis wir keine Lust mehr hatten und los gefahren sind. Kaum auf der Autobahn  haben wir die Mario Barth CD eingeschoben, um ein bisschen zu lachen. Kurz vor dem Ende ist erst Roxi  in das Land der Träume verschwunden und dann ich.

Auf dem ersten Rastplatz haben wir uns dann wiedergetroffen. Es war so kalt draußen!

Nachdem fast alle ihre Blase entleert haben ging es auch schon weiter. Zwischendurch wurde immer wieder telefoniert „Wo seid ihr?“. Ich und Roxi haben uns ganz bewusst den Platz hinten ausgesucht, denn da konnte man schön schlafen. Am zweiten Rastplatz haben wir uns entschlossen einen Traubenzuckerlutscher die Sani mitgenommen hat damit wir leistungsfähiger sind zu lutschen. Wieder haben wir die anderen angerufen um ihnen zu sagen wo wir warten. Alle sind wieder vereint. Weiter geht es  Richtung Kassel. Dann endlich angekommen wartete schon Justine auf uns , die mit ihrem Vater gefahren ist. Es war ca. 6:43 Uhr  und um 7 Uhr wurde erst die Halle aufgemacht dann kamen auch  Uli, Kjerle und Claudia an. Wir gingen alle voll gepackt zum Eingang. Da stand an der Tür „Sportler Eingang hinten“ wir dachten wir sollten hinten reingehen doch das war etwas seltsam für uns und wir gingen einfach rein, denn es waren gefühlte -50 °C draußen. Der Weg durch den Vordereingang war dann auch der richtige. Kurzes Warten - dann bekamen wir alle eine schicke grüne Karte und suchten unsere Umkleidekabine auf. Die Kabine teilten wir mit einem anderen Verein, deren Garde vor uns getanzt hat. Nachdem alle Plätze gefunden waren bekamen wir von Claudia kleine Teufel- Entchen die uns viel Glück bringen sollten - wir haben uns alle gefreut. Danke!

So Haare hoch stecken, Strumpfhose auf den Kopf setzen und Make-up auf die Haut schmieren. Wir mussten uns erstmal daran gewöhnen, denn das letzte Turnier liegt etwas zurück. Nach und nach wurden denn alle von Sani geschminkt. Alle fertig- los geht es mit den Perücken die unsere Perücken-Fee Roxi machen sollte, Hüte auf,  Body an und dann ging es los in die Aufwärmhalle, wo wir schon Eindrücke von den anderen Garden bekamen. Bisschen warm machen, da strecken, hier ziehen. Jeder tanzte für sich einmal durch. Dann sollten wir auch schon unsere Kostüme anziehen.

Langsam stieg die Aufregung. Noch ein bisschen in Spagat setzten Lippenstift auftragen und los zur Passkontrolle die diesmal anders war, als sonst. Wir mussten unsere Pässe selber abgeben und der Mann der die Kontrolle machte fragte uns Fragen die wir so noch nicht beantworten mussten, mit einem Lächeln haben wir es überspielt. Noch genau zwei Garden vor uns . Schon standen wir auf der Treppe die Herzen pochten, die Marschmusik ging los. Auf geht es der Einmarsch hat soweit geklappt außer ein kleiner Fehler. Anfangsposition Kopf hoch Brust raus das beste Lächeln aufsetzten und es konnte losgehen. Wir gaben alles. Die Positionen zu  halten fiel uns schwer trotzdem bekamen wir super Punkte von der Jury (83, 81, 84, 82, 84, 80, 81). Alles fiel von uns ab -  der ganze Druck und die Tränen rollten . Wir waren alle glücklich und Sani war / ist super Stolz auf uns. Wir haben  411 Punkte bekommen 7. Platz von 12. Letzte Session haben wir mit 410 aufgehört jetzt geht es weiter. Wir mussten erstmal alle wieder runter kommen. Wir setzten uns und guckten den anderen Garden weiter zu. Nach einem Zwischenfall wurde dann eine kurze Pause angesagt wir beschlossen uns um zuziehen und unser “Fressschwein“ zu “köpfen“.

Nach den Gemischten Garden war Ausmarsch angesagt.

Alle packten, nahmen Sachen so viel man tragen konnte und los geht es zum Auto. 4 Stunden Autofahrt steht uns bevor. Das erste Auto ist schon weg. Sani fährt auch los. Als letztes Uli.

Das Navi von Sani wusste auch nicht wo es hin wollte „Genau wie letztes Jahr“ meckerte Sani das Navi voll. Nach einer Runde um einen Parkplatz kamen wir dann doch endlich auf die richtige Autobahn. Wir suchten einen MC DONALDS, aber die die wir sahen waren immer auf der anderen Seite. Zweiter Rastplatz uns überkam der Hunger und wir stürzten uns ein zweites Mal auf unser “ Fressschwein “. Beim Dritten Rastplatz kam Alex in unser Auto weil Sani auch mal ein Auge zumachen wollte. Roxi und ich aßen Möhre. Weiter geht es diesmal mit Alex am Steuer. Rox grinste mich mit einem breiten lächeln an und fragt mich ob sie Möhre zwischen den Zähnen hat ich antwortete mit einem trockenen NEIN. Dann fing Alex mit Geschichte an die Geschichte der DDR. Ich bekam eine 4+ immerhin:D. Weiter geht es wir kamen an einer    riesigen  Baustelle vorbei zwei Spuren auf der linken Seite waren  gesperrt überall Lagen abgefahren Spiegel herum  Alex sagte dazu “Spiegel Friedhof“. Da vorbei schliefen Roxi und ich ein .Geweckt wurden wir von lauter Musik das Rote Gummiboot lief und Alex hat es richtig aufgedreht. Dann waren wir wach. Wir sahen ein MC DONALDS endlich. Sani rief die anderen an, das Paco -Auto wollte erst nicht, doch die haben sich dann umgestimmt. Das Uli Auto wollte nicht, die sind weiter gefahren. Endlich etwas Ordentliches im Magen. Danach waren ich und Roxi wach und super gut drauf - haben nur  gelacht. Dann war es endlich so weit  Neuenhagen. Wir sind noch kurz bei den Zwillingen ran gefahren, weil noch was von den beiden in unserem Auto war. Auf Paco mussten wir auch warten.

 Dann ging es weiter erst wurde Roxi abgeliefert dann ich.

Der Tag war anstrengend aber auch super interessant und aufregend für alle.

was von den beiden in unserem Auto war. Auf Paco mussten wir auch warten.

 Dann ging es weiter erst wurde Rox abgeliefert dann ich.

Der Tag war anstrengend aber auch super interessant und aufregend für alle.